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Schwarz auf beiden Seiten: Eine rassische Geschichte der Trans-Identität

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Aus einem tiefen und vielfältigen Archiv von Materialien – frühe sexualwissenschaftliche Texte, Fluchterzählungen von Sklaven, afro-modernistische Literatur, sensationsjournalistische Berichte, Hollywood-Filme – zeigt Snorton, wie Sklaverei und die Produktion von rassifiziertem Geschlecht die Grundlagen für ein Verständnis von Geschlecht als wandelbar lieferten. Bei der Verfolgung der verflochtenen Genealogien von Schwarzsein und Transsein folgt Snorton mehreren Spuren, von den medizinischen Experimenten an versklavten schwarzen Frauen durch J. Marion Sims, dem „Vater der amerikanischen Gynäkologie“, bis zur Negation von Schwarzsein, die Transnormativität ermöglicht.

Enthüllung von Fällen persönlicher Souveränität unter Schwarzen, die im Norden der Vorkriegszeit lebten und in Begriffen von „Cross-Dressing“ und kanonischen schwarzen literarischen Werken, die den Zugang schwarzer Männer zum „Weiblichen im Inneren“ ausdrücken, kartiert wurden,Black on Both Sidesschließt mit einer Lektüre des Schicksals von Phillip DeVine, der zusammen mit Brandon Teena in 1993 ermordet wurde, eine Tatsache, die im FilmBoys Don’t Cryaus erzählerischer Bequemlichkeit weggelassen wurde. Die Rekonstruktion dieser theoretischen und historischen Verläufe erweitert unsere Vorstellungskraft, um lebenswertere schwarze und trans Welten zu konzipieren.

Auszeichnungen

John Boswell Prize der American Historical Association

William Sanders Scarborough Prize der Modern Language Association

American Library Association Stonewall Book Award — Israel Fishman Non-Fiction Award Honor Book

Lambda Literary Award für Transgender-Sachbuch

Sylvia Rivera Award in Transgender Studies des Center for Lesbian and Gay Studies

Ehrenvolle Erwähnung: Nickliss Prize in U.S. Women’s and/or Gender History der Organization of American Historians

Über den Autor:

C. Riley Snorton ist außerordentlicher Professor für Afrikastudien sowie feministische, Gender- und Sexualitätsstudien an der Cornell University und Gastprofessor für Amerikanistik und Ethnizität an der University of Southern California. Er ist Autor vonNobody Is Supposed to Know: Black Sexuality on the Down Low(Minnesota, 2014).

Seitenzahl: 259

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Customer Reviews (5.0 / 5 · 2 reviews)

Sophia F. ★★★★★

The way Snorton weaves together fugitive slave narratives and early sexological texts completely reframed how I think about racialized gender. I’ve been underlining passages on almost every page—the archive is that rich.

Daniel A. ★★★★★

Finally, a book that takes trans history seriously without erasing Blackness. The way Snorton weaves together fugitive slave narratives with early sexological texts is brilliant and eye-opening. I've already recommended it to three friends.